Warum Pflegedienste und Pflegeheime das Internet brauchen

28. Mai 2010

Das ist wahrscheinlich die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird in meinen Beratungsprächen mit Kunden. Deshalb habe ich darüber einen Fachartikel verfasst, den ich hier nun zur Verfügung stelle:

Internet bringt den Pflegediensten und Pflegeheimen Kunden

Die Nachfrage im Netz nach pflegerischer Versorgung boomt. Aber längst nicht alle ambulanten und stationären Pflegeanbieter profitieren auch davon. Denn sie präsentieren sich nicht im Internet.

Dass ein Pflegeunternehmen keine Internetseite braucht, weil Mund-zu-Mund-Werbung schon für Kunden sorgt, ist eine inzwischen überholte Annahme. Ambulanten Pflegediensten und stationären Einrichtungen fällt Kundenakquise zunehmend schwerer, wenn sie kein eigenes „Schaufenster“ im virtuellen Raum  haben.

Die Babyboomer unterwegs im Internet

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert – und dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen, er gewinnt sogar noch weiter an Dynamik. Diese Entwicklung verdankt die Pflegebranche übrigens zwei Faktoren.

  • Das Internet wird in allen Bevölkerungschichten mehr und mehr im Alltag akzeptiert und für die Suche nach Informationen intensiv genutzt.
  • Die demographische Entwicklung beschert Pflegeunternehmen eine in den nächsten zehn Jahren enorm wachsende Zielgruppe: die geburtenstarken Jahrgänge, auch Babyboomer genannt.

Pflegeplätze und ambulante Versorgung suchen und finden im Internet

Natürlich sind die heute 50- bis 65-Jährigen zu jung fürs Pflegeheim und brauchen gewiss keine pflegerische Versorgung zu Hause. Sie sind aber diejenigen, die sich jetzt gerade auf die Suche machen müssen nach Heimplätzen und Pflegediensten für ihre Eltern, die zwischen 75 und 90 Jahre alt sind.

So forscht derzeit die 68er-Generation am PC nach ambulanter Versorgung, nach Tagespflegeangeboten, Möglichkeiten für Kurzzeitpflege, nach Pflegeheimen, betreutem Wohnen, Seniorenwohnprojekten oder Demenz-Wohngemeinschaften. Das Besondere an dieser Generation ist: Ihre Vertreter sind kritisch, anspruchsvoll und nicht so leicht zu überzeugen. Ganz anders als deren Eltern, eine  anpassungsfähige Kriegsgeneration, aufgewachsen im Mangel, die gelernt hat, sich zu bescheiden und sich leichter abzufinden mit den Gegebenheiten.

Beim Anbietervergleich im Internet mit nutzwertigen Inhalten punkten

Pflegeanbieter müssen sich also auf eine wache, nachfragende, wissbegierige Kundschaft einrichten,

  • die ein Unternehmen ohne Internetpräsenz weder wahr noch wirklich ernst nimmt,
  • die beim Anbietervergleich im Internet ein Unternehmen nach der Qualität seiner Website beurteilt.

Neben Unterhaltung und Austausch in sozialen Netzwerken bietet das Internet vor allem eines: Informationen in Hülle und Fülle. Internetnutzer erwarten, dass Inhalte kostenlos bereitgestellt werden und dabei gut aufbereitet und informativ sind. Die Masse von Infomationen zwingt sie allerdings zur Auswahl zwischen hochwertigen Angeboten und solchen mit unzureichendem Infomationsgehalt.

Suchmaschinen wie google helfen ihnen bei dieser Auswahl. Sie untersuchen laufend Inhalte von Webseiten (Content). Sie bewerten diese aufgrund bestimmter Qualitätskriterien und ordnen sie nach ihrer Relevanz in Ergebnislisten. Hält der Internetauftritt eines Pflegeunternehmens Inhalte mit einem hohen Nutzwert für seine Besucher bereit, dann wirkt sich das positiv aus:

  • Die Suchmaschinen platzieren solche Internetseiten weit vorne in den Ergebnislisten mit dem Erfolg, dass sie viele Besucher erhalten.
  • Hochwertige Informationen vermitteln den Besuchern die fachliche Kompetenz des Anbieters und erzeugen so Vertrauen.
  • Pflegeunternehmen haben auf diese Weise die besten Chancen, aus der wachsenden Zahl ihrer Website-Besucher Kunden zu akquirieren. Zusätzlich profilieren sie sich gegenüber Mitbewerbern, die nicht oder nur unzureichend informieren.

Ohne eigene Internetseite bekommen Pflegedienste und Pflegeheime ein Glaubwürdigkeitsproblem

26. Mai 2010

Noch immer sind viele Pflegeunternehmen davon überzeugt, auch ohne eigenen Internetauftritt auskommen zu können. Ihr Argument: Mund-zu-Mund-Werbung hat uns bisher immer ausreichend Kundenanfragen eingebracht. Mag ja stimmen.

Ihre eiserne Internetabstinenz wird für immer mehr ambulante Pflegedienste und stationären Einrichtungen aber inzwischen zum vielfachen Problem:

  1. Sie bekommen ohne eine Präsenz im Internet wegen ihrer Öffentlichkeitsscheu und mangelnder Bereitschaft zur Transparenz ein regelrechtes Glaubwürdigkeitsproblem – gerade jetzt, wo der MDK Pflegenoten im Internet veröffentlicht.
  2. Sie verzichten ohne Not auf ein wichtiges Werbe- und Marketingmittel: In einer Art Schaufenster könnten sie – außer ihre Leistungen zu präsentieren – auch alle Mittel nutzen, um Kundenvertrauen zu gewinnen, um ihre Kompetenz zu zeigen.
  3. Sie profitieren nicht von der boomenden Nachfrage im Netz nach pflegerischen Versorgungsmöglichkeiten

Aber auch die Unternehmen, die schon seit Jahren einen eigenen Internetauftritt betreiben, sollten wissen: Es genügt inzwischen längst nicht mehr, sich als Pflegeanbieter mit einer knappen Leistungsaufzählung im Internet zu präsentieren.

Denn die Internetnutzer, die heute auf der Suche sind nach Heimplätzen und Pflegediensten für ihre 75 bis 90 Jahre alten Eltern, sind anspruchsvoll und kritisch geworden. Sie beurteilen beim Anbietervergleich im Internet ein Pflegeunternehmen nach den Inhalten und der Qualität seiner Website.

Kundeninformationen mit hohem Nutzwert liefert im Pflegebereich care-comm.

Lassen Sie sich beraten: 04101/ 51 59 22 von Marion Seigel.


Niederrheinischer Pflegekongress 2010: care-comm ist dabei

19. Mai 2010

Nach dem großen Erfolg des ersten Niederrheinischen Pflegekongresses 2009 haben die Veranstalter (Pflegezentrum Krefeld, Stadt Krefeld und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe DBfK) nun auch für den nächsten im September 2010 wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

An zwei Tagen 16.09.10 und 17.09.10 können sich die Teilnehmer (es werden über 650 Pflegekräfte aus der Basis- und Managementebene erwartet) in rund 50 Vorträgen informieren zu den Themenbereichen Wundversorgung, Demenz, Pflegemanagement und ambulante Pflege.

Auch care-comm ist in Krefeld diesmal dabei: Zusammen mit Sven Ott, Internetspezialist und Betreiber von das-pflegeportal.de, werde ich am ersten Kongresstag von 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr erläutern, wie Pflegeunternehmen ihre Leistungen optimal präsentieren und zuverlässig Kunden gewinnen können.

Wer mehr über den Kongress erfahren, das Programm herunterladen oder sich gleich anmelden möchte, klickt hier


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