Warum Pflegedienste und Pflegeheime das Internet brauchen

Das ist wahrscheinlich die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird in meinen Beratungsprächen mit Kunden. Deshalb habe ich darüber einen Fachartikel verfasst, den ich hier nun zur Verfügung stelle:

Internet bringt den Pflegediensten und Pflegeheimen Kunden

Die Nachfrage im Netz nach pflegerischer Versorgung boomt. Aber längst nicht alle ambulanten und stationären Pflegeanbieter profitieren auch davon. Denn sie präsentieren sich nicht im Internet.

Dass ein Pflegeunternehmen keine Internetseite braucht, weil Mund-zu-Mund-Werbung schon für Kunden sorgt, ist eine inzwischen überholte Annahme. Ambulanten Pflegediensten und stationären Einrichtungen fällt Kundenakquise zunehmend schwerer, wenn sie kein eigenes „Schaufenster“ im virtuellen Raum  haben.

Die Babyboomer unterwegs im Internet

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert – und dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen, er gewinnt sogar noch weiter an Dynamik. Diese Entwicklung verdankt die Pflegebranche übrigens zwei Faktoren.

  • Das Internet wird in allen Bevölkerungschichten mehr und mehr im Alltag akzeptiert und für die Suche nach Informationen intensiv genutzt.
  • Die demographische Entwicklung beschert Pflegeunternehmen eine in den nächsten zehn Jahren enorm wachsende Zielgruppe: die geburtenstarken Jahrgänge, auch Babyboomer genannt.

Pflegeplätze und ambulante Versorgung suchen und finden im Internet

Natürlich sind die heute 50- bis 65-Jährigen zu jung fürs Pflegeheim und brauchen gewiss keine pflegerische Versorgung zu Hause. Sie sind aber diejenigen, die sich jetzt gerade auf die Suche machen müssen nach Heimplätzen und Pflegediensten für ihre Eltern, die zwischen 75 und 90 Jahre alt sind.

So forscht derzeit die 68er-Generation am PC nach ambulanter Versorgung, nach Tagespflegeangeboten, Möglichkeiten für Kurzzeitpflege, nach Pflegeheimen, betreutem Wohnen, Seniorenwohnprojekten oder Demenz-Wohngemeinschaften. Das Besondere an dieser Generation ist: Ihre Vertreter sind kritisch, anspruchsvoll und nicht so leicht zu überzeugen. Ganz anders als deren Eltern, eine  anpassungsfähige Kriegsgeneration, aufgewachsen im Mangel, die gelernt hat, sich zu bescheiden und sich leichter abzufinden mit den Gegebenheiten.

Beim Anbietervergleich im Internet mit nutzwertigen Inhalten punkten

Pflegeanbieter müssen sich also auf eine wache, nachfragende, wissbegierige Kundschaft einrichten,

  • die ein Unternehmen ohne Internetpräsenz weder wahr noch wirklich ernst nimmt,
  • die beim Anbietervergleich im Internet ein Unternehmen nach der Qualität seiner Website beurteilt.

Neben Unterhaltung und Austausch in sozialen Netzwerken bietet das Internet vor allem eines: Informationen in Hülle und Fülle. Internetnutzer erwarten, dass Inhalte kostenlos bereitgestellt werden und dabei gut aufbereitet und informativ sind. Die Masse von Infomationen zwingt sie allerdings zur Auswahl zwischen hochwertigen Angeboten und solchen mit unzureichendem Infomationsgehalt.

Suchmaschinen wie google helfen ihnen bei dieser Auswahl. Sie untersuchen laufend Inhalte von Webseiten (Content). Sie bewerten diese aufgrund bestimmter Qualitätskriterien und ordnen sie nach ihrer Relevanz in Ergebnislisten. Hält der Internetauftritt eines Pflegeunternehmens Inhalte mit einem hohen Nutzwert für seine Besucher bereit, dann wirkt sich das positiv aus:

  • Die Suchmaschinen platzieren solche Internetseiten weit vorne in den Ergebnislisten mit dem Erfolg, dass sie viele Besucher erhalten.
  • Hochwertige Informationen vermitteln den Besuchern die fachliche Kompetenz des Anbieters und erzeugen so Vertrauen.
  • Pflegeunternehmen haben auf diese Weise die besten Chancen, aus der wachsenden Zahl ihrer Website-Besucher Kunden zu akquirieren. Zusätzlich profilieren sie sich gegenüber Mitbewerbern, die nicht oder nur unzureichend informieren.

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