Praxishandbuch PR & Marketing

28. Februar 2014

ein professioneller Internetauftritt, attraktive Broschüren, werbewirksame Aktionen – dafür leisten sich die meisten Pflegedienste keinen Marketing-Mitarbeiter.

Stattdessen übernehmen Chef bzw. Chefin oder ein anderes Mitglied des Führungsteams diesen Aufgabenbereich zusätzlich. Aber in der Regel haben sie weder die dafür notwendige berufliche Ausbildung noch genügend Zeit im Rahmen ihres Tagesgeschäfts. Schlechte Voraussetzungen also für optimale PR- und Marketingarbeit im hart umkämpften Markt der ambulanten Pflege.

Umso wichtiger ist ein Praxis-Handbuch, das sich allein auf die Marketing-Herausforderungen für ambulante Pflegedienste konzentriert: Was können wir als Pflege-Dienstleister tun? Was müssen wir dabei beachten? Wie gehen wir am besten vor? Wie erzielen wir mit einem begrenzten Budget optimale Ergebnisse?

Marketingbuch PR & Marketing für ambulante Pflegedienste Autor: Marion SeigelÜber fünf Jahre lang habe ich für jede Ausgabe des Fachmagazins HÄUSLICHE PFLEGE – Pflegedienste besser managen Praxis-Tipps zu PR/Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing verfasst, mehr als 60 Beiträge und weitere Artikel sind so entstanden. Und immer wieder wurde ich gefragt, ob es die Tipps auch mal als Buch gäbe. Jetzt liegt es vor Ihnen.

Es ist explizit kein Grundlagenwerk zum Thema Marketing, sondern ein komprimiertes Anwenderbuch für Pflegedienstbetreiber – basierend auf meiner jahrzehntelangen Arbeit im PR-Bereich und den Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren in der Zusammenarbeit mit meinen Kunden aus dem Pflegebereich gesammelt habe.

Weil im Marketing (Vermarktung, Vertrieb) die Grenzen zwischen Werbung, Public Relations/Öffentlichkeitsarbeit und Pressearbeit fließend sind, behandelt dieser Ratgeber die Bereiche nicht separat.

Stattdessen beschreibe ich typische Handlungsfelder und biete dazu in klar nachvollziehbaren Praxis-Tipps konkrete Hilfe im Alltag. Außerdem vermeide ich weitgehend das Fachchinesisch der Marketing-Profis – aber das nötige Basiswissen dazu finden Sie in Info-Paketen und einem Workshop.

Erscheinungstermin: 24. März 2014, ISBN 978-3-86630-342-3

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care-comm-Marketing-Tipp 5: Aktionen zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai

2. Mai 2011

Berufe in der Kranken- und Altenpflege gelten als unattraktiv und unterbezahlt, die Pflege hat ein Imageproblem. Deshalb sollten die Akteure in der Pflege für ihren Berufstand werben, selbstbewusst Einblick geben in ihre Arbeit, aufklären, einladen, zum Mitmachen aktivieren.

Welcher Tag im Jahr wäre wohl besser dafür geeignet als der Internationale Tag der Pflege? Seit 1967 findet er am 12. Mai statt, dem Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale.

Anlässe schaffen für Kontakte mit alten Menschen

Um junge Menschen für Pflegeberufe zu begeistern, muss man aktiv und kreativ werden. Jugendliche haben heute kaum Berührungspunkte mit Menschen, die im Alter ihrer Großeltern sind. Dass anderen zu helfen zwar anstrengend ist, die Freude und Dankbarkeit derjenigen, denen man hilft, aber auch Balsam für die eigene Seele sein kann – diese Erfahrung machen viel zu wenige in diesem Alter. Für den ein oder anderen kann sie zur Initialzündung für den späteren Berufswunsch werden.

Solche Schlüsselerlebnisse zu fördern, sollte daher auch das eigentliche Ziel aller Aktivitäten sein, die ein Pflegeunternehmen im Bereich „Jugendarbeit“ unternimmt. Der Weg führt dabei über

  • die Pädagogen in Schulen
  • die Jugendleiter in örtlichen Vereinen, in Jugendzentren und Mehrgenerationenhäusern, in Jugendgruppen von christlichen Gemeinden und bei Pfadfindern.

Knüpfen Sie Kontakte zu Lehrern und Jugendleitern und

  • bieten Sie eine Informationsstunde in Klassen oder Jugendgruppen zum Tag der Pflege an
  • laden Sie eine Klasse/Gruppe an diesem Tag in Ihre Einrichtung ein
  • regen Sie Unterrichtsprojekte und Themen für Projektwochen an.

Ehrenamtlich angelegte Projekte eignen sich besonders, das Interesse bei Jugendlichen zu wecken. Schlagen Sie vor, interessierte Schüler oder Klassen über einen bestimmten Zeitraum daran teilnehmen zu lassen. Das können Initiativen sein wie

  • Besuchsdienste
  • Vorlesen
  • Spazierengehen
  • Erzählnachmittage mit Zeitzeugen
  • PC-Kurse für Senioren

Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, die hier ihre Unterstützung, Mitarbeit  oder Begleitung anbietet, werden schnell zur Anlaufstelle für weitere Kollegen. Signalisieren Sie, dass Sie für interessierte Schüler Praktikumsplätze freizuhalten, wird auch Anfragen erhalten. Ob man die Pflegepraktikanten dann für eine spätere Ausbildung gewinnen kann, ist zwar nicht garantiert. Wichtig aber ist doch, dass Sie aktiv etwas für die Attraktivität Ihres Berufstandes getan haben.

Sozial engagierte Jugendliche finden

Besonders offen für soziale Projekte sind Jugendliche, die sich ohnehin gerne engagieren. Sie finden solche beispielsweise bei

  • Jugendgruppen (kirchlichen und freien) oder auch bei den Pfadfindern. Sie fühlen sich der Einhaltung besonderer Werte verpflichtet: zu helfen und sich für andere einzusetzen gehört dazu. Mit entsprechenden Angeboten für gemeinsame Aktionen ist man deshalb willkommen. Geschult durch viele Jahre Jugendarbeit ist bei den Älteren unter ihnen die Bereitschaft hoch, später einen sozialen Beruf zu ergreifen.
  • Vereinen: In Sport- und Musikvereinen oder bei der freiwilligen Feuerwehr ist es üblich, dass sich ihre Mitglieder besonders für örtliche Sozialprojekte engagieren: tatkräftig z.B. renovieren oder entrümpeln oder Geld sammeln für einen guten Zweck. Warum regen Sie also nicht auch mal ein entsprechendes Altenhilfe-Projekt an?

Und ganz nebenbei profitieren Sie von einem zusätzlichen PR-Effekt: Denn alle, mit denen Sie auf diese Weise in Kontakt kommen, machen als Multiplikatoren Ihr Pflegeangebot bekannter!


care-comm-Marketing-Tipp 4 für Pflegeunternehmen

7. April 2011

Pflegekosten steuerlich absetzbar – wissen Ihre Pflegekunden Bescheid?

Wer seine Pflegekunden und deren Angehörige gut und umfassend zu allen Fragen rund um die Pflege und deren Finanzierung beraten möchte, der tut gut daran, sich ausreichend über die steuerlichen Aspekte zu informieren. Auf diese Weise vermitteln Sie Ihren (potenziellen), Kunden,  dass Ihr Unternehmen sich um alle Kundenbelange sorgfältig kümmert und alles Notwendige bedenkt und stets im Auge behält – besser kann man Vertrauen nicht bilden.

Wenn ein Angehörige pflegebedürftig wird, dann kommen jede Menge Kosten auf die Familie zu. Kaum jemand aber weiß, dass die finanziellen Aufwendungen für die Pflege und Betreuung nicht nur der Pflegebedürftige zum Teil steuerlich geltend machen kann. Auch die Angehörigen können von den Kosten, die sie übernehmen 20 % absetzen.

Außergewöhnliche Belastungen absetzbar

Wie auch Krankheitskosten, zählen folgende Aufwendungen zu den außergewöhnliche Belastungen (Einkommensteuererklärung, Mantelbogen, Seite 4): Kosten für Pflegedienste, Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege oder niedrigschwellige Betreuungsleistungen. Ebenso Kosten für die Unterbringung in einem Pflegeheim, allerdings erst, wenn eine Pflegestufe vorliegt.

Auch  haushaltsnahe Dienstleistungen können geltend gemacht werden, soweit sie im Rahmen der Pflege- und Betreuungsleistungen erbracht werden, z.B. die Pflege, Versorgung und Betreuung von Personen, die Zubereitung von Mahlzeiten im Haushalt, die Reinigung der Wohnung, die Begleitung bei Einkäufen sowie kleinere Botengänge.

Absetzbar ist, was Kunden selbst zahlen

Es handelt sich dabei aber nur um solche Kosten, die selbst von den Angehörigen getragen werden – die Erstattungen der Pflegeversicherung zählen nicht dazu. Der Betrag, der steuerlich absetzbar ist, ist auf 20 Prozent der Pflegekosten pro Jahr begrenzt. Der Steuervorteil gilt für Gesamtkosten bis zu einer Höhe von 20.000 Euro, damit könnten maximal 4.000 Euro abgezogen werden. Eine Pflegestufe muss dafür nicht nachgewiesen werden.

Auftraggeber muss klar ersichtlich sein

Pflegekosten sind dann aber nur absetzbar, wenn ein Angehöriger die Betreuungs- und Pflegekosten zahlt und er auch als Auftraggeber der Leistungen in den an ihn gerichteten Rechnungen erkennbar ist. Die Zahlung muss zudem nachweisbar sein, also sollten die Rechnungsbeträge überwiesen werden – Barzahlungen werden nämlich nicht anerkannt.

Außerdem müssen die Pflege- und Betreuungsleistungen im Haushalt des Angehörigen oder des Pflegebedürftigen erbracht werden. Das kann auch der eigenständige und abgeschlossene Haushalt z.B. in einer Einrichtung mit betreutem Wohnen sein.

Wer eine dauerhaft hilflose Person unentgeltlich pflegt, der kann einen Pflege-Pauschal-Betrag in Höhe von 924 Euro geltend machen. Teilen sich mehrere diese Aufgabe, dann müssen sie auch den Pausch-Betrag teilen.

TIPP:

Wenn Sie bislang in Beratungsgesprächen das Thema Steuern nicht angesprochen haben, dann legen Sie doch mit der nächsten Monatsabrechnung Ihre „Steuer-Spar-Tipps“ als Infoblatt bei. Ihre Kunden werden sich freuen.

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Marketing noch weiter verbessern können: weitere care-comm-Marketing-Tipps

Copyright: Marion Seigel, care-comm


Fachartikel über Social Media für Pflegeunternehmen

11. März 2011

Immer mehr Menschen nutzen ganz selbstverständlich Facebook und andere soziale Netzwerke im Internet.

Die Zahl der älteren Menschen, die sich in diesen Netzwerken bewegen, wächst schneller als in allen anderen Altersgruppen.

Und der begehrte Pflegenachwuchs informiert sich hier zunehmend über Ausbildungswege und -angebote.

Und so müssen sich nun Pflegeanbieter mit dem Gedanken anfreunden, sich diesen beiden Zielgruppen auch auf diesem Wege zu nähern.

Zum Start sollte man sich dazu folgende Fragen stellen:

  • Bietet der Internetauftritt unserer Pflegeeinrichtung oder unseres Pflegedienstes inhaltlich die richtigen Voraussetzungen, d.h. bietet er auf die Fragen unserer Besucher die richtigen Antworten?
  • Entspricht unser Internetaufritt den technischen Anforderungen für die Einbindung von Social-Media-Anwendungen?

 

Informieren Sie sich umfassend über die Marketingpotenziale von social media – twitter, facebook, blog und Co. – im Bereich der Pflege.

Lesen Sie dazu auch meinen Fachbeitrag, der in der Zeitschrift Häusliche Pflege erschienen ist: „Pflegekunden aus dem Netz fischen“ .

Oder lassen Sie sich individuell beraten: Tel. 04101/515922.


Frohes Fest und einen guten Start 2011

21. Dezember 2010

Liebe Kunden, Geschäftspartner, Besucher und Abonnenten des care-comm-blogs,

Ihnen allen wünsche ich friedliche Feiertage und einen guten Start ins nächste Jahr und möchte mich an dieser Stelle außerdem für die schöne Resonanz bedanken, die ich im Laufe des Jahres auf meine Beiträge hier im Blog erhalten habe.

Dabei verwundert mich, dass bislang keiner den öffentlichen Weg über eine der Kommentarfunktionen dafür genutzt hat, sondern mich Ihre Fragen, Ihre Anmerkungen, Meinungen, Gedanken oder Ihr Lob stets entweder telefonisch oder per E-Mail erreichen – was allerdings ihren Wert und meine Freude darüber keineswegs schmälert!

Für das kommende Jahr habe ich schon weitere interessante Themen geplant. Den Start macht übrigens ein Beitrag über die Erfolge von Pflegediensten im Bereich des Social-Media-Marketing, den ich für die erste Ausgabe der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“ (Vincentz) verfasst habe. Dazu habe ich ausführlich sechs Pflegedienstbetreiber befragt. Deren Erfahrungen? Sehr aufschlussreich und vielversprechend für die Branche …

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und lege den care-comm-blog erstmal für ein paar Tage „auf Eis“
Ihre Marion Seigel


Pflegekunden aus dem Web – Vortrag NPK 2010

17. September 2010

Noch vor fünf Jahren hätte niemand in der Pflegebranche gedacht, dass man als Betreiber eines Pflegedienstes oder Pflegeheims seine Kunden übers Internet gewinnen könnte. Tatsächlich aber steigt die Zahl der Anfragen von Tag zu Tag – das bestätigen nicht nur meine Kunden.

Auch die Besucher beim Niederrheinischen Pflegekongress 2010 in Krefeld registrieren diesen Trend und so zog unser Vortrag zu diesem Thema am ersten Kongresstag so viele Interessierte an, dass Saal 3 im Seidenweberhaus bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Im Duo konnten wir den wichtigen Marketingbereich „Internetauftritt“ für unsere Zuhörer aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen: Sven Ott (Foto, rechts) brachte seine Erfahrung als Webdesigner, Suchmaschinenoptimierer und Betreiber von http://www.das-pflegeportal.de ein. Mein Schwerpunkt war die zielgruppen- und online-gerechte Aufbereitung der Inhalte für einen guten Webauftritt.

Herzlichen Dank noch einmal an den Kongressveranstalter Ali Celik von pflege optimal (Foto, links) für die Einladung nach Krefeld.


care-comm und das-pflegeportal.de beim Niederrheinischen Pflegekongress 2010

8. September 2010

Der Countdown läuft: In einer Woche werden sich auf dem Niederrheinischen Pflegekongress 2010 Pflegekräfte aus der Basis- und Managementebene zum Informationsaustausch treffen.

Rund 50 Vorträge sind geplant zu den Themenbereichen Wundversorgung, Demenz, Pflegemanagement und ambulante Pflege. Der Veranstalter, das Pflegezentrum Krefeld, und seine Kooperationspartner, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe DBfK und die Pflegezeitschrift „Die Schwester Der Pfleger“, sind schon jetzt positiv überrascht, denn statt der erwarteten 650 Teilnehmer haben sich bereits über 800 Interessierte zum Fachkongress am 16.09.10 und 17.09.10 angemeldet.

Auch care-comm ist dabei: Sven Ott, der Internetspezialist und Betreiber von www.das-pflegeportal.de, und ich werden am ersten Kongresstag von 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr erläutern, wie Pflegeunternehmen ihre Leistungen optimal präsentieren und zuverlässig Kunden gewinnen können.

Wer mehr über den Kongress erfahren, das Programm herunterladen oder sich noch anmelden möchte, klickt hier: