care-comm und das-pflegeportal.de beim Niederrheinischen Pflegekongress 2010

8. September 2010

Der Countdown läuft: In einer Woche werden sich auf dem Niederrheinischen Pflegekongress 2010 Pflegekräfte aus der Basis- und Managementebene zum Informationsaustausch treffen.

Rund 50 Vorträge sind geplant zu den Themenbereichen Wundversorgung, Demenz, Pflegemanagement und ambulante Pflege. Der Veranstalter, das Pflegezentrum Krefeld, und seine Kooperationspartner, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe DBfK und die Pflegezeitschrift „Die Schwester Der Pfleger“, sind schon jetzt positiv überrascht, denn statt der erwarteten 650 Teilnehmer haben sich bereits über 800 Interessierte zum Fachkongress am 16.09.10 und 17.09.10 angemeldet.

Auch care-comm ist dabei: Sven Ott, der Internetspezialist und Betreiber von www.das-pflegeportal.de, und ich werden am ersten Kongresstag von 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr erläutern, wie Pflegeunternehmen ihre Leistungen optimal präsentieren und zuverlässig Kunden gewinnen können.

Wer mehr über den Kongress erfahren, das Programm herunterladen oder sich noch anmelden möchte, klickt hier:

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care-comm-Marketing-Tipp 3 für ambulante Pflegedienste und Pflegeheime

6. August 2010

Jemand sucht im Internet nach einem Pflegedienst oder einem Pflegeheimplatz. Was bringt ihn dazu, nach einem Besuch auf Ihrer Seite Kontakt mit Ihrem Unternehmen aufzunehmen und nicht mit einem Mitbewerber?

Es geht in meinem dritten care-comm-Marketing-Tipp um ein wichtiges Dienstleistungsprinzip: den Kundennutzen. Was Ihr Unternehmen an Leistungen rund um Pflege und Betreuung bietet, ist für Ihre Kunden von großem Nutzen.

Die Frage ist nur: Können Sie die Besucher Ihrer Internetseite tatsächlich vom Nutzen Ihres Leistungsangebots überzeugen? Haben die Besucher Ihrer Unternehmens-Webseite das Gefühl, dass Ihre Leistungen exakt das sind, was sie brauchen? Wie man dieses Gefühl erzeugt, das erfahren Sie in meinem

care-comm-Marketing-Tipp 3

Den Kundennutzen optimal darstellen

Zum schnellen Einstieg nenne Ihnen drei Negativ-Beispiele, die ich oft auf den Internetseiten von Pflegeunternehmen finde. Sie machen schnell klar, warum hier niemand das Gefühl bekommt: Das sind die Antworten auf meine Fragen …

  1. „Wir erbringen unsere Leistungen nach SGB V und XI“
  2. „Von uns werden Sie liebevoll versorgt,  bei uns steht der Patient/Kunde/Klient im Mittelpunkt“
  3. „Möchten Sie mehr wissen, dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns“.
 

 

Versuchen Sie mal, die Perspektive zu wechseln. Der Kunde kommt mit jeder Menge Fragen, sucht Antworten und möchte wissen: Kann mir dieser Anbieter wirklich helfen?
  • Aussage 1
    lässt Kunden verwirrt und ratlos zurück. Von welchen Leistungen ist da die Rede … ich möchte doch nur, dass mein Vater morgens Hilfe beim Waschen und Anziehen bekommt …
  • Aussage 2
    kommt einem „In unserem Restaurant können Sie von sauberen Tellern essen!“ gleich und ist deshalb vollkommen nutzlos.
  • Aussage 3
    signalisiert einerseits Hilflosigkeit (wir wissen jetzt auch nicht weiter)  und wirkt andererseits  gleichzeitig aufdringlich (mehr verraten wir erst, wenn Sie vor uns sitzen … )
Stellen Sie Ihre Leistungen aber so dar, dass jedem sofort der Nutzen klar wird, dann überzeugen Sie als Pflegedienst oder Pflegeheim. Um das zu erreichen, müssen Sie die Inhalte Ihrer Internetseite entsprechend aufbereiten:
  • Finden Sie eine kundengerechte Sprache
    und holen Sie die  Besucher Ihrer Seite da ab, wo diese mit ihrem Minimalwissen über Pflege stehen. Im Journalismus spricht man in einem solchen Fall von „voraussetzungsfreiem Schreiben“. Setzen Sie also nichts voraus, vermeiden Sie Pflegevokabular und die typische, etwas hölzern wirkende Pflegesprache (viele Substantive, wenige Verben) wie sie in Pflegedokumentationen üblich ist. Erklären Sie außerdem Pflege- und Pflegeversicherungsbegriffe.
  • Machen Sie klare Aussagen
    und vermeiden Sie floskelhafte Aussagen über Pflegequalität oder Pflegeleitbild, übernehmen Sie nicht fertige Vorlagen, sondern formulieren Sie Ihre eigenen Überzeugungen.
  • Geben Sie praktische Hilfestellungen,
    indem Sie nachvollziehbare Fall- und Kostenbeispiele konstruieren und dabei klar trennen, wer was zahlen muss (Kostenträger, Privatzahler).
  • Gestalten Sie Ihre Texte onlinegerecht,
    denn mit einer ansprechenden Textstruktur kann man Leser im Internet für sich gewinnen.  Mit der falschen vergrault man sie regelrecht – ein Klick und schon sind sie weg.  Texte müssen deshalb fürs Internet speziell aufbereitet und strukturiert werden – onlinegerecht. Wie das geht, können Sie lernen.
In meinem vierstündigen Inhouse-Workshop „Schreiben fürs Internet – Texte onlinegerecht aufbereiten“ mache ich Mitarbeiter in Pflegeunternehmen,  die zuständig sind für die fortlaufende Betreuung des Internetauftritts oder eines Blogs, fit und sicher im Formulieren.
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Um überzeugende Textinhalte für Ihre Internetseite zu bekommen, können Sie aber auch care-comm beauftragen: Ich bereite die Inhalte für Ihren Internetauftritt so auf, dass Besucher den Nutzen Ihrer Leistungen sofort erkennen und Vertrauen fassen.
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Copyright: Marion Seigel, care-comm

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Marketing noch weiter verbessern können: weitere care-comm-Marketing-Tipps


Warum Pflegedienste und Pflegeheime das Internet brauchen

28. Mai 2010

Das ist wahrscheinlich die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird in meinen Beratungsprächen mit Kunden. Deshalb habe ich darüber einen Fachartikel verfasst, den ich hier nun zur Verfügung stelle:

Internet bringt den Pflegediensten und Pflegeheimen Kunden

Die Nachfrage im Netz nach pflegerischer Versorgung boomt. Aber längst nicht alle ambulanten und stationären Pflegeanbieter profitieren auch davon. Denn sie präsentieren sich nicht im Internet.

Dass ein Pflegeunternehmen keine Internetseite braucht, weil Mund-zu-Mund-Werbung schon für Kunden sorgt, ist eine inzwischen überholte Annahme. Ambulanten Pflegediensten und stationären Einrichtungen fällt Kundenakquise zunehmend schwerer, wenn sie kein eigenes „Schaufenster“ im virtuellen Raum  haben.

Die Babyboomer unterwegs im Internet

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert – und dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen, er gewinnt sogar noch weiter an Dynamik. Diese Entwicklung verdankt die Pflegebranche übrigens zwei Faktoren.

  • Das Internet wird in allen Bevölkerungschichten mehr und mehr im Alltag akzeptiert und für die Suche nach Informationen intensiv genutzt.
  • Die demographische Entwicklung beschert Pflegeunternehmen eine in den nächsten zehn Jahren enorm wachsende Zielgruppe: die geburtenstarken Jahrgänge, auch Babyboomer genannt.

Pflegeplätze und ambulante Versorgung suchen und finden im Internet

Natürlich sind die heute 50- bis 65-Jährigen zu jung fürs Pflegeheim und brauchen gewiss keine pflegerische Versorgung zu Hause. Sie sind aber diejenigen, die sich jetzt gerade auf die Suche machen müssen nach Heimplätzen und Pflegediensten für ihre Eltern, die zwischen 75 und 90 Jahre alt sind.

So forscht derzeit die 68er-Generation am PC nach ambulanter Versorgung, nach Tagespflegeangeboten, Möglichkeiten für Kurzzeitpflege, nach Pflegeheimen, betreutem Wohnen, Seniorenwohnprojekten oder Demenz-Wohngemeinschaften. Das Besondere an dieser Generation ist: Ihre Vertreter sind kritisch, anspruchsvoll und nicht so leicht zu überzeugen. Ganz anders als deren Eltern, eine  anpassungsfähige Kriegsgeneration, aufgewachsen im Mangel, die gelernt hat, sich zu bescheiden und sich leichter abzufinden mit den Gegebenheiten.

Beim Anbietervergleich im Internet mit nutzwertigen Inhalten punkten

Pflegeanbieter müssen sich also auf eine wache, nachfragende, wissbegierige Kundschaft einrichten,

  • die ein Unternehmen ohne Internetpräsenz weder wahr noch wirklich ernst nimmt,
  • die beim Anbietervergleich im Internet ein Unternehmen nach der Qualität seiner Website beurteilt.

Neben Unterhaltung und Austausch in sozialen Netzwerken bietet das Internet vor allem eines: Informationen in Hülle und Fülle. Internetnutzer erwarten, dass Inhalte kostenlos bereitgestellt werden und dabei gut aufbereitet und informativ sind. Die Masse von Infomationen zwingt sie allerdings zur Auswahl zwischen hochwertigen Angeboten und solchen mit unzureichendem Infomationsgehalt.

Suchmaschinen wie google helfen ihnen bei dieser Auswahl. Sie untersuchen laufend Inhalte von Webseiten (Content). Sie bewerten diese aufgrund bestimmter Qualitätskriterien und ordnen sie nach ihrer Relevanz in Ergebnislisten. Hält der Internetauftritt eines Pflegeunternehmens Inhalte mit einem hohen Nutzwert für seine Besucher bereit, dann wirkt sich das positiv aus:

  • Die Suchmaschinen platzieren solche Internetseiten weit vorne in den Ergebnislisten mit dem Erfolg, dass sie viele Besucher erhalten.
  • Hochwertige Informationen vermitteln den Besuchern die fachliche Kompetenz des Anbieters und erzeugen so Vertrauen.
  • Pflegeunternehmen haben auf diese Weise die besten Chancen, aus der wachsenden Zahl ihrer Website-Besucher Kunden zu akquirieren. Zusätzlich profilieren sie sich gegenüber Mitbewerbern, die nicht oder nur unzureichend informieren.

Niederrheinischer Pflegekongress 2010: care-comm ist dabei

19. Mai 2010

Nach dem großen Erfolg des ersten Niederrheinischen Pflegekongresses 2009 haben die Veranstalter (Pflegezentrum Krefeld, Stadt Krefeld und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe DBfK) nun auch für den nächsten im September 2010 wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

An zwei Tagen 16.09.10 und 17.09.10 können sich die Teilnehmer (es werden über 650 Pflegekräfte aus der Basis- und Managementebene erwartet) in rund 50 Vorträgen informieren zu den Themenbereichen Wundversorgung, Demenz, Pflegemanagement und ambulante Pflege.

Auch care-comm ist in Krefeld diesmal dabei: Zusammen mit Sven Ott, Internetspezialist und Betreiber von das-pflegeportal.de, werde ich am ersten Kongresstag von 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr erläutern, wie Pflegeunternehmen ihre Leistungen optimal präsentieren und zuverlässig Kunden gewinnen können.

Wer mehr über den Kongress erfahren, das Programm herunterladen oder sich gleich anmelden möchte, klickt hier