care-comm-Marketing-Tipp 3 für ambulante Pflegedienste und Pflegeheime

6. August 2010

Jemand sucht im Internet nach einem Pflegedienst oder einem Pflegeheimplatz. Was bringt ihn dazu, nach einem Besuch auf Ihrer Seite Kontakt mit Ihrem Unternehmen aufzunehmen und nicht mit einem Mitbewerber?

Es geht in meinem dritten care-comm-Marketing-Tipp um ein wichtiges Dienstleistungsprinzip: den Kundennutzen. Was Ihr Unternehmen an Leistungen rund um Pflege und Betreuung bietet, ist für Ihre Kunden von großem Nutzen.

Die Frage ist nur: Können Sie die Besucher Ihrer Internetseite tatsächlich vom Nutzen Ihres Leistungsangebots überzeugen? Haben die Besucher Ihrer Unternehmens-Webseite das Gefühl, dass Ihre Leistungen exakt das sind, was sie brauchen? Wie man dieses Gefühl erzeugt, das erfahren Sie in meinem

care-comm-Marketing-Tipp 3

Den Kundennutzen optimal darstellen

Zum schnellen Einstieg nenne Ihnen drei Negativ-Beispiele, die ich oft auf den Internetseiten von Pflegeunternehmen finde. Sie machen schnell klar, warum hier niemand das Gefühl bekommt: Das sind die Antworten auf meine Fragen …

  1. „Wir erbringen unsere Leistungen nach SGB V und XI“
  2. „Von uns werden Sie liebevoll versorgt,  bei uns steht der Patient/Kunde/Klient im Mittelpunkt“
  3. „Möchten Sie mehr wissen, dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns“.
 

 

Versuchen Sie mal, die Perspektive zu wechseln. Der Kunde kommt mit jeder Menge Fragen, sucht Antworten und möchte wissen: Kann mir dieser Anbieter wirklich helfen?
  • Aussage 1
    lässt Kunden verwirrt und ratlos zurück. Von welchen Leistungen ist da die Rede … ich möchte doch nur, dass mein Vater morgens Hilfe beim Waschen und Anziehen bekommt …
  • Aussage 2
    kommt einem „In unserem Restaurant können Sie von sauberen Tellern essen!“ gleich und ist deshalb vollkommen nutzlos.
  • Aussage 3
    signalisiert einerseits Hilflosigkeit (wir wissen jetzt auch nicht weiter)  und wirkt andererseits  gleichzeitig aufdringlich (mehr verraten wir erst, wenn Sie vor uns sitzen … )
Stellen Sie Ihre Leistungen aber so dar, dass jedem sofort der Nutzen klar wird, dann überzeugen Sie als Pflegedienst oder Pflegeheim. Um das zu erreichen, müssen Sie die Inhalte Ihrer Internetseite entsprechend aufbereiten:
  • Finden Sie eine kundengerechte Sprache
    und holen Sie die  Besucher Ihrer Seite da ab, wo diese mit ihrem Minimalwissen über Pflege stehen. Im Journalismus spricht man in einem solchen Fall von „voraussetzungsfreiem Schreiben“. Setzen Sie also nichts voraus, vermeiden Sie Pflegevokabular und die typische, etwas hölzern wirkende Pflegesprache (viele Substantive, wenige Verben) wie sie in Pflegedokumentationen üblich ist. Erklären Sie außerdem Pflege- und Pflegeversicherungsbegriffe.
  • Machen Sie klare Aussagen
    und vermeiden Sie floskelhafte Aussagen über Pflegequalität oder Pflegeleitbild, übernehmen Sie nicht fertige Vorlagen, sondern formulieren Sie Ihre eigenen Überzeugungen.
  • Geben Sie praktische Hilfestellungen,
    indem Sie nachvollziehbare Fall- und Kostenbeispiele konstruieren und dabei klar trennen, wer was zahlen muss (Kostenträger, Privatzahler).
  • Gestalten Sie Ihre Texte onlinegerecht,
    denn mit einer ansprechenden Textstruktur kann man Leser im Internet für sich gewinnen.  Mit der falschen vergrault man sie regelrecht – ein Klick und schon sind sie weg.  Texte müssen deshalb fürs Internet speziell aufbereitet und strukturiert werden – onlinegerecht. Wie das geht, können Sie lernen.
In meinem vierstündigen Inhouse-Workshop „Schreiben fürs Internet – Texte onlinegerecht aufbereiten“ mache ich Mitarbeiter in Pflegeunternehmen,  die zuständig sind für die fortlaufende Betreuung des Internetauftritts oder eines Blogs, fit und sicher im Formulieren.
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Um überzeugende Textinhalte für Ihre Internetseite zu bekommen, können Sie aber auch care-comm beauftragen: Ich bereite die Inhalte für Ihren Internetauftritt so auf, dass Besucher den Nutzen Ihrer Leistungen sofort erkennen und Vertrauen fassen.
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Copyright: Marion Seigel, care-comm

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Marketing noch weiter verbessern können: weitere care-comm-Marketing-Tipps

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care-comm-Marketing-Tipp 2 für Pflegedienste und Pflegeheime

14. Juni 2010

Mit meinem ersten care-comm-Marketing-Tipp habe ich offenbar ein Thema angesprochen, für das viele ambulante und stationäre Pflegeanbieter gerade Lösungen und Ideen brauchen – ganz herzlichen Dank für das große Interesse und Ihre Anfragen.

Nach wie vor dreht es sich für Pflegeunternehmen immer um die gleiche Frage: Wie schaffen wir durch einen kontinuierlichen „Nachschub“ an Kunden eine verlässliche Geschäftsgrundlage?

Besonders gute Grundlagen für eine nachhaltige Kundengewinnung bieten niedrigschwellige Betreuungsleistungen in Betreuungsgruppen oder in der Tagespflege. Um die Vermarktungsmöglichkeiten in diesen Bereichen geht es im care-comm-Marketing-Tipp 2 – wie immer kurz und knapp gefasst,  im praktischen Rezeptstil.

care-comm-Marketing-Tipp 2

Kundenkreis erweitern mit Tagespflege und Betreuungsgruppe

Entlastungsangebote für pflegende Angehörige werden immer wichtiger: Berufstätige Angehörige, die sich um ihre pflegebedürftigen Eltern oder Großeltern kümmern, suchen Hände ringend nach Betreuungsmöglichkeiten für die Stunden ihrer Abwesenheit.

Kundengewinnung:

Tagespflegeplätze und Betreuungsgruppen gibt es aber noch immer viel zu wenige. Und trotzdem haben viele Pflegeanbieter – ambulant oder stationär – noch immer nicht das Marketingpotenzial erkannt, das im Geschäftsfeld Betreuung schlummert

  • Pflegedienste erhalten sich mit solchen Angeboten ihre Bestandskunden und bekommen außerdem eine Akquise-Plattform, auf der sie offensiv und leichter Neukunden werben und gewinnen können.
  • Pflegeheimen bietet Tagespflege ebenfalls großes Akquise-Potenzial: Hier lernen Tagespflegegäste die Einrichtung kennen: Das Pflegeheim wird erlebbar, erfahrbar auf Schnupperbasis und nach und nach lassen sich so Schwellenängste und eine oft tiefverwurzelte grundsätzliche Abneigung gegen das Leben in einem Seniorenheim abbauen – und Vertrauen aufbauen.

Kommunikation:

Machen Sie Ihre Tagespflege/Betreuungsgruppe(n) publik: Informieren Sie

  • mit Handzetteln und/oder Broschüren überall da, wo Sie Angehörige erreichen: Pinnwand Supermarkt, Apotheke, Bürgerbüros, Mehrgenerationenhäusern und anderen Begegnungsstätten, Vereine, Initiativen
  • Ihre Kunden außerdem im Rundbrief, im Newsletter, im Kundenmagazin über Ihre Tagespflege/Betreuungsgruppe(n) usw.
  • Ihre Kooperationspartner, Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter usw.
  • die Besucher Ihrer Internetseite (Startseite, Rubrik Aktuelles oder Leistungen)

Weisen Sie dabei immer auf die Möglichkeiten der Kostenerstattung hin (Pflegestufe 0, Verhinderungspflege stundenweise), präsentieren Sie dazu Preise und Kostenbeispiele.

Nutzen Sie zur Verbreitung

  • auch Ihre Socialmedia-Mittel (Twitter, Facebook, Blog usw.)
  • die lokale Presse/Anzeigenblätter: Veranstaltungshinweise (Treffen, Aktivitäten. Ausflüge, Öffnungszeiten usw.)
  • Regen Sie Ihre Mitarbeiter an, das Angebot in Gesprächen mit Kunden, deren Angehörigen und Nachbarn, mit Ärzten, Therapeuten (s.o.) aber auch im eigenen Bekannten- und Freundeskreis bekannt zu machen.

Tagespflege und Betreuungsgruppen sind Bereiche, die sich besonders für die Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Menschen eignen. Wer solche Angebote aufbaut, sollte diese also mit einbinden und ihnen attraktive Möglichkeiten für ihr Engagement bieten, denn ehrenamtliche Mitarbeiter sind wichtige Multiplikatoren für Ihren Pflegedienst oder Ihr Pflegeheim.

Haben Sie Fragen oder brauchen Sie meine Unterstützung? Dann nutzen Sie die Kommentarfunktion oder rufen Sie mich direkt an: 04101/ 51 59 22

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