Informationsbedarf bei Angehörigen von Pflegebedürftigen riesig

12. Januar 2011

Rund 230.000 Ratsuchende im Internet haben im Jahr 2010 meine über 100 Beiträge gelesen, in denen ich rund um das Thema Pflege und Alter informiere. Seit Dezember 2007 schreibe ich nun für das Ressort Generation 50 plus beim Autorenportal und von Jahr zu Jahr steigt die Leserzahl kontinuierlich an.

Über so viele Leser freue ich mich natürlich – einerseits. Aber andererseits zeigt es mir auch, wie groß der Bedarf an Information sein muss. Denn Angehörige fühlen sich oft nur schlecht beraten von den Pflegeanbietern, das lese ich oft in ihren Zuschriften.

Dass aber sogar Altenpflegeschülerinnen mir schreiben, wie  froh sind, endlich einmal Texte über Pflege zu lesen, die auch verständlich sind, dass sollte Pflegelehrer, Ausbilder und Fortbilder doch nachdenklich machen, oder?

Advertisements

Das Pflegeportal veranstaltet Gewinn-Aktion in der Vorweihnachtszeit

1. Dezember 2010

Bis heute Nacht haben wir daran gearbeitet und nun ist er online: der Adventskalender von das-Pflegeportal. Seit Mitte 2009 setze ich mich ehrenamtlich für Das Pflegeportal ein, aber es fehlte immer ein wenig an tatkräftigen Helfern, um eine solche arbeitsintensive Aktion zu stemmen.

Nun aber haben wir Verstärkung bekommen durch Maria Baumheier und uns deshalb zu dieser vorweihnachtlichen Aktion für die Besucher von das Pflegeportal entschlossen: Pflegebedürftige Menschen, ihre Angehörigen und alle anderen Besucher von Das Pflegeportal können bis Weihnachten täglich eine Frage aus dem Bereich der Pflege beantworten und etwas gewinnen.

Gestiftet wurden die Preise von folgenden Unternehmen Vincentz, Salumed und Seniorenbroschuere.de, Senior Aktiv, Ilses weite Welt, Runa-Reisen, Rewa GmbH, Software 4G GmbH, Sanitätshaus Drucklieb und Apotheken in Hamburg.

Bei ihnen möchte ich mich im Namen des Teams von Das Pflegeportal ganz herzlich bedanken.

Hier geht es zum


Sterbehilfe-Diskussion

15. Juli 2010

Nachdem der Bundesgerichtshof Ende Juni in einem Urteil dem Münchner Anwalt Wolfgang Putz und einer Angehörigen recht gegeben hat, die im Pflegeheim den Sondenschlauch ihrer im Koma liegenden Mutter abgeschnitten hatte, ist die Diskussion um Sterbehilfe wieder lauter und heftiger geworden.

Was mich daran stört, ist die Begriffsverwirrung und die dadurch entstehende Polarisierung in Verfechter und Gegner. Deshalb empfehle ich jedem, der in der Pflege arbeitet das Buch von Intensivmediziner Michael de Ridder „Wie wollen wir sterben“

Wer die Zeit dafür nicht hat, der findet das Spiegel-Interview mit dem Autoren vielleicht hilfreich?

Die meisten Menschen möchten nicht im Krankenhaus sterben. Die meisten alten Menschen kommen aber noch immer mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus und müssen dort ihre letzten Stunden verbringen …

Wissen Sie, welcher Ihrer Kunden eine Patientenverfügung hat?

Haben Sie mit Ihren Pflegekunden – und deren Angehörigen – schon einmal darüber gesprochen, was sie als Patienten wünschen, wenn sie selbst nicht mehr entscheiden können?

Haben Sie für sich selbst eine Patientenverfügung verfasst?

Welche Meinung haben Sie als Pflegeprofi zu „Sterbehilfe“ oder „Sterben zulassen“?

Und wie gehen Sie in Ihrem Pflegedienst oder in Ihrem Pflegeheim damit um?

Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen interessieren mich sehr und ich würde mich über eine faire, interessante und offene Diskussion sehr freuen …


Kurzzeitpflege – Infos stark nachgefragt

29. Juni 2010

Die Urlaubszeit naht und immer mehr Familien machen sich Gedanken darüber, ob die betagten Eltern oder Großeltern auch alleine zurechtkommen.

Mein Beitrag über Kurzzeitpflege bei suite101 Generation 50 plus wird besonders häufig aufgerufen in diesen Tagen – spürbar mehr Menschen brauchen Informationen darüber, wer Kurzzeitpflege anbietet, wie viel sie kostet und in welchen Fällen die Pflegekasse die Kosten für diese Form der Pflege und Betreuung trägt.

Allerdings ist es wie in jedem Jahr: Viele machen sich jetzt erst auf die Suche nach einem Kurzzeitpflegeplatz für ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Die Nachfrage in solchen Boomzeiten aber übersteigt das Angebot.